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By 8d6c2913-6d6d-4d24-968b-597a270dd455 • September 28, 2026
Künstliche Intelligenz verändert gerade viele Lebensbereiche, und auch die Medizin gehört dazu. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) arbeitet das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) daran, diese Entwicklung für Patienten und Patientinnen nutzbar zu machen. Das PLRI entwickelt datenbasierte und KI-gestützte Lösungen für schwierige klinische Fragen. Solche Systeme sollen Ärzte und Ärztinnen helfen, schneller und besser informiert zu entscheiden. Ein Beispiel ist das Kooperationsprojekt PRETTY. Dort entsteht ein Modell, das das persönliche Risiko für schwere Komplikationen vorhersagen soll, etwa für einen akuten Nierenschaden nach einer Stammzelltherapie. Warum uns das interessiert Die Traumastiftung setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, die Unfallchirurgie an der MHH weiterzuentwickeln und neue medizinische Verfahren zu fördern. Auch in der Versorgung von Unfallverletzten eröffnet KI neue Möglichkeiten. Sie kann zum Beispiel bei der Auswertung von Röntgenbildern helfen oder Risiken im Heilungsverlauf früher sichtbar machen. Am Ende steht dasselbe Ziel wie bei uns: Patient:innen sollen die bestmögliche Behandlung bekommen. Wissen weitergeben Genauso wichtig wie neue Technik sind Menschen, die sie sicher einsetzen können. Das PLRI bietet deshalb eLearning-Angebote und eine kostenlose KI-Schulung für Mitarbeitende der MHH an. Mit dem Qualifizierungsprogramm MINT Meets Medicine bringt es außerdem Technik und Medizin enger zusammen. Die Förderung des Nachwuchses liegt auch uns sehr am Herzen. Mehr über die Arbeit des PLRI erfahren Sie im aktuellen PLRI-Newsletter.
By 8d6c2913-6d6d-4d24-968b-597a270dd455 • August 24, 2024
Isabell Werth made history once again in Paris by winning gold and silver. With now 8 Olympic gold and 6 silver medals, she is the most successful German Olympian of all time. Despite all her success, she has not forgotten how closely success and risks are intertwined in high-performance sports and how important excellent accident care is, especially in equestrian sports. Since her severe horse riding accident in 2002 and her successful treatment by Prof. Krettek from the MHH Trauma Surgery, Isabell Werth has passionately supported the work of the TraumaStiftung, together with her long-time mentor Madeleine Winter-Schulze. **german-version** Herzlichen Glückwunsch, Isabell Werth! Isabell Werth hat in Paris mit Gold und Silber erneut Geschichte geschrieben. Damit ist sie ist mit nun 8 olympischen Gold- und 6 Silbermedaillen die erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin aller Zeiten. Bei all dem Erfolg hat sie nicht vergessen, wie eng im Hochleistungssport Erfolg und Risiken verbunden sind und wie wichtig gerade im Reitsport eine exzellente Unfallversorgung ist. Isabell Werth unterstützt seit Ihrem schweren Reitunfall 2002 und ihrer erfolgreichen Behandlung durch Prof. Krettek aus der MHH Unfallchirurgie die Arbeit der TraumaStiftung mit großer Leidenschaft, zusammen mit ihrer langjährigen Mentorin Madeleine Winter-Schulze.
By 8d6c2913-6d6d-4d24-968b-597a270dd455 • October 19, 2022
Die „Timeline" kann nur ansatzweise anreißen, was hier in 50 Jahren erlebt und erreicht wurde. Rechnerisch blicken wir auf über 18.000 Tage zurück, an denen die Klinik Tag und Nacht, an Feiertagen und Wochenenden oft unter schwierigsten Bedingungen für nun fast 150.000 stationäre und knapp 450.000 ambulante Patienten da war. Als die Klinik 1970 eröffnet wurde, steckte die moderne Unfallchirurgie in ihren Babyschuhen. Patienten mit einer Oberschenkelschaftfraktur wurden in den meisten Kliniken im Streckverband behandelt und verbrachten Monate im Krankenhaus, die Amputationsrate bei offenen Unterschenkelfrakturen betrug über 30 % und die Diagnose einer Schenkelhalsfraktur im höheren Alter war für viele Patienten gleichbedeutend mit einem Todesurteil. Zu dieser Zeit waren die Professoren der Lehrstühle für Chirurgie an den Universitäten ungeteilt verantwortlich für die gesamte riesige Bandbreite komplexer chirurgischer Krankheitsbilder von Blinddarmentzündung oder Herzoperation bis hin zur Polytraumabehandlung. An der MHH wurde die Unfallchirurgie erstmals als eigenständiges Fach etabliert und mit Harald Tscherne der erste Lehrstuhl für Unfallchirurgie in Deutschland besetzt. Andere Universitäten folgten dem Beispiel und es begann eine eindrucksvolle Entwicklung.
By Duda Owner UDAG • October 19, 2022
Univ.-Prof. Dr. med. Christian Krettek übergab im Oktober 2021 die Klinikleitung der Unfallchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover an Prof. Dr. med. Stephan Sehmisch. Univ.-Prof. Dr. med Christian Krettek sagte rückblickend: "Als ich im Jahr 2000 die Klinik übernahm, konnte ich nicht im Ansatz erahnen, welche menschlichen Schicksale mir begegnen würden und was chirurgisch alles vor mir lag. Ich empfinde es als Privileg, dass ich hier an der MHH Mitarbeitende und Möglichkeiten gefunden habe, die Unfallchirurgie weiterzuentwickeln. Der Leitgedanke war: "Geht nicht, gibt's nicht", denn ich glaube fest, dass man als akademischer Unfallchirurg den Mumm haben muss, auch Etablietes immer wieder infrage zu stellen. Dass man sich von den ausgetretenen Pfaden auch lösen können muss, um die Unfallchirurgie von morgen noch besser zu machen. Am Ende eines jeden Tages ist es immer wieder der Patient, der mit seinem Schicksal im Mittelpunkt steht und uns antriebt, neue Wege zu gehen. Und die Menschen unserer Klinik sind es, die dazu beitragen, dass kleine und große Wunder geschehen. Ich bedanke mich an alle Mitarbeiter und Unterstützer für den massiven persönlichen Einsatz, den Leistungswillen und für die fachliche Kompetenz. Es wurden Patienten unter teils schwierigsten Bedingungen in höchster Qualität versorgt. Für diese großartige Leistung möchte ich meinen Dank und Respekt ausdrücken und diese Klinik vertrauensvoll in die Hände meines Nachfolges Prof. Dr. med. Stephan Sehmisch übergeben. Ich wünsche ihm viel Erfolg, Fortune und eine allzeit glückliche Hand."