Künstliche Intelligenz in der Medizin
Künstliche Intelligenz verändert gerade viele Lebensbereiche, und auch die Medizin gehört dazu. An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) arbeitet das Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI) daran, diese Entwicklung für Patienten und Patientinnen nutzbar zu machen.
Das PLRI entwickelt datenbasierte und KI-gestützte Lösungen für schwierige klinische Fragen. Solche Systeme sollen Ärzte und Ärztinnen helfen, schneller und besser informiert zu entscheiden. Ein Beispiel ist das Kooperationsprojekt PRETTY. Dort entsteht ein Modell, das das persönliche Risiko für schwere Komplikationen vorhersagen soll, etwa für einen akuten Nierenschaden nach einer Stammzelltherapie.
Warum uns das interessiert
Die Traumastiftung setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, die Unfallchirurgie an der MHH weiterzuentwickeln und neue medizinische Verfahren zu fördern. Auch in der Versorgung von Unfallverletzten eröffnet KI neue Möglichkeiten. Sie kann zum Beispiel bei der Auswertung von Röntgenbildern helfen oder Risiken im Heilungsverlauf früher sichtbar machen. Am Ende steht dasselbe Ziel wie bei uns: Patient:innen sollen die bestmögliche Behandlung bekommen.
Wissen weitergeben
Genauso wichtig wie neue Technik sind Menschen, die sie sicher einsetzen können. Das PLRI bietet deshalb eLearning-Angebote und eine kostenlose KI-Schulung für Mitarbeitende der MHH an. Mit dem Qualifizierungsprogramm MINT Meets Medicine bringt es außerdem Technik und Medizin enger zusammen. Die Förderung des Nachwuchses liegt auch uns sehr am Herzen.
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